Bettina Baeßler

Klartext ·

Die unsichtbare Radiologie - Warum wir nicht als “Kliniker” wahrgenommen werden

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Ich hab in meinem Berufsleben Zehntausende von radiologischen Befunden geschrieben.

Und bei den allermeisten weiß ich bis heute nicht, ob sie überhaupt jemand gelesen hat.

Ob mein Befund die klinische Entscheidung beeinflusst hat. Ob er verstanden wurde. Ob er noch relevant war, als er ankam, oder ob die Therapie vorher schon längst entschieden war.

Wir Radiologen senden Befunde ins Nichts.

Und das fängt nicht erst nach zehn Jahren an. Frag mal Assistenzärzte in der Weiterbildung. Da gibt's einen Satz, den hörst Du immer wieder, halb im Scherz gesagt:

Meine Befunde liest doch sowieso keiner.

Das wird lachend gesagt, oft schon im ersten Jahr. Aber es ist keine Übertreibung, sondern eine Beobachtung. Und wer früh merkt, dass die eigene Arbeit irgendwo im Nirwana verschwindet und für die klinische Entscheidungsfindung keine große Rolle spielt, der lernt sehr schnell etwas darüber, was diese Arbeit wert sein soll.

Ich glaube, da fängt es an.

Und irgendwann sind wir dann die, die sich beklagen, dass ihre Expertise nicht ankommt.

Die naheliegende Erzählung dazu lautet: Wir werden nicht ernst genommen.

Und die stimmt sogar. Ich könnte dir dazu viele Geschichten erzählen, und du hast vermutlich selbst welche.

Sie ist nur die bequemere Hälfte.

Denn sie handelt ausschließlich davon, was andere mit uns machen. Heute geht's mir um die andere Hälfte. Um das, was wir selbst dazu beitragen.

Sichtbarkeit ist eine Währung

Fangen wir mit einer Beobachtung an, die banal klingt und es nicht ist.

Im Krankenhaus wird Einfluss nicht über Kompetenz verteilt, sondern über Anwesenheit.

Wer im Raum ist, wenn entschieden wird, entscheidet mit. Wer im Flur getroffen wird, wird gefragt. Wer ein Gesicht hat (oder einen Namen), bekommt einen Anruf. Wer eine Stimme im Team hat, wird gehört, auch wenn er sich mal irrt.

Das ist keine Bosheit, das ist ein völlig normaler menschlicher Mechanismus. Vertrauen entsteht durch menschlichen Kontakt.

Und jetzt schau dir an, wie unser Fach in diesem System aufgestellt ist.

Wir sitzen im Keller - zumindest im übertragenen Sinne, nicht selten aber sogar noch real. Im Dunkeln. Allein vor Bildschirmen. Und wir kommunizieren über ein Dokument, das irgendwann später irgendwo ankommt (oft sogar noch mit dem Faxgerät).

Wir sind, rein strukturell, eines der unsichtbarsten Fächer im ganzen Haus.

Drei Ebenen der Unsichtbarkeit

Ich unterscheide drei Ebenen, weil sie unterschiedlich leicht zu ändern sind.

Räumlich

Die Befundungsräume sind oft so gemacht, dass niemand reinkommt. Abgedunkelt, oft im Untergeschoss, oft weit weg von den Stationen. Das ist technisch begründet und war lange Zeit auch richtig.

Nur hat Architektur soziale Folgen. Wer nie zufällig getroffen wird, wird auch nie zufällig gefragt.

Und Zufall ist im Klinikalltag einer der wichtigsten Kanäle überhaupt. Die meisten fachlichen Gespräche entstehen im Vorbeigehen oder in klinischen Konferenzen. Da muss man dann halt nur hingehen.

Kulturell

Schau dir an, wie Medizin im Fernsehen aussieht. Grey's Anatomy, The Good Doctor, jede Krankenhausserie der letzten dreißig Jahre. Wer schaut sich dort die Bilder an?

Der Chirurg. Die Internistin. Der Neurologe. Sie stehen vor dem Bildschirm, deuten auf einen Fleck und sagen, was zu tun ist.

Radiologinnen und Radiologen kommen darin eigentlich gar nicht vor (wenn dir eine Ausnahme einfällt, gib mir bitte einen Tipp - das muss ich mir dann nämlich unbedingt anschauen!).

Und das ist mehr als eine Kuriosität, weil daraus die Erwartung entsteht, mit der Menschen ins Krankenhaus kommen. Frag mal einen Patienten, ob er weiß, wer sein MRT befundet hat. Er wird den Namen nicht kennen. Er wird oft nicht mal wissen, dass es einen Arzt gab, der das getan hat.

Ein Fach, das in der öffentlichen Vorstellung nicht existiert, hat es schwer, Anerkennung einzufordern.

Und ich sag das ausdrücklich nicht als Klage über Drehbuchautoren. Sondern weil es erklärt, warum wir Sichtbarkeit selbst herstellen müssen. Sie fällt uns nicht zu.

Kommunikativ

Und jetzt die Ebene, um die es mir eigentlich geht.

Wie reden wir eigentlich mit dem Rest des Hauses? Oder, in der Niederlassung, mit unseren Zuweisern?

Fast ausschließlich über ein Dokument.

Ich hab am Anfang gesagt, dass ich bei den meisten meiner Befunde bis heute nicht weiß, was aus ihnen geworden ist. Und das ist ja kein Versehen und kein Einzelfall. Das ist die Bauart unserer Kommunikation.

Wir schicken etwas los und kriegen nichts zurück. Das ist kein Gespräch. Das ist ein Monolog, bei dem wir nicht mal wissen, ob ihn jemand hört.

Und ich sag bewusst wir, weil wir uns darin eingerichtet haben. Ein Arbeitstag, an dem man mit keinem einzigen Menschen sprechen muss, ist in unserem Fach völlig normal. In manchen Häusern gilt er sogar als guter Tag.

Und jetzt die andere Seite, und die gehört genauso dazu.

Mit uns spricht ja auch niemand.

Wir werden nicht angerufen, bevor eine Untersuchung angefordert wird. Wir sitzen bei vielen Entscheidungen nicht mit am Tisch. Wir bekommen keine Rückmeldung, was aus einer Diagnose geworden ist, ob der Verdacht gestimmt hat, was im OP gefunden wurde. Ja, Ausnahmen bestätigen wie immer natürlich auch hier die Regel - ich gratuliere dir, wenn es bei dir im Haus anders läuft.

Aber meist werden wir schlicht nicht als Klinikerinnen und Kliniker wahrgenommen.

Und man kann jetzt lange darüber streiten, was zuerst da war. Ob wir uns zurückgezogen haben und deshalb niemand mit uns spricht. Oder ob niemand mit uns spricht und wir uns deshalb zurückgezogen haben.

Ich glaub, die Frage ist nicht zu beantworten. Und ich glaub auch, sie ist nicht besonders wichtig.

Wichtig ist, dass es ein Kreislauf ist. Und dass ein Kreislauf sich nur unterbrechen lässt, wenn irgendjemand aufhört, auf die andere Seite zu warten.

Und in der Niederlassung?

Bis hierhin hab ich vor allem über das Krankenhaus gesprochen. Also über den Ort, an dem ich selbst lange gearbeitet hab und an dem sich die meisten dieses Problem vorstellen.

Nur ist es in der Niederlassung eher noch schärfer - und auch diese Seite kenne ich inzwischen aus eigener Erfahrung.

Da gibt es keinen Flur, auf dem man dem Chirurgen zufällig begegnet. Keine Frühbesprechung. Keine Konferenz, in die man sich setzen könnte. Der Kontakt zum Zuweiser besteht aus einer Anforderung, die reinkommt, und einem Befund, der rausgeht. Zwei Dokumente, kein menschlicher Kontakt.

Was in der Klinik Zufall ist, ist in der Niederlassung gar nicht erst vorgesehen.

Es gäbe dort etwas, das die Klinik nicht hat. Nämlich das Gespräch mit den Patientinnen und Patienten. Man sieht sie. Man könnte aufklären, nachfragen, hinterher den Befund erklären.

Nur wird genau das gerade wegrationalisiert.

Und zwar aus demselben Grund wie alles andere: Es wird nicht adäquat vergütet. Wer im Praxisalltag rechnet, streicht als Erstes das, was Zeit kostet und nichts einbringt. Also das Gespräch.

Damit verschwindet in der Niederlassung ausgerechnet der Kanal, über den überhaupt noch klinische Informationen ankommen könnten. Nicht durch eine Entscheidung gegen Qualität, sondern durch eine Rechnung, die anders nicht aufgeht.

Und mit dem Zuweiser telefonieren? Bezahlt Dir auch niemand.

Beide Seiten haben also ein anderes Stück desselben Problems. Und in beiden Fällen liegt die Ursache nicht im Verhalten, sondern in der Rechnung.

Und da ist noch etwas, das ich hier ansprechen will, weil es unangenehm ist.

Zwischen Klinikradiologie und Niederlassung verläuft ein Graben. Die einen halten die anderen für Fließbandbefunder ohne Sinn für Qualität und klinische Tiefe. Die anderen halten die einen für abgehoben und praxisfern. Und beide Seiten haben das Gefühl, von der jeweils anderen nicht gesehen zu werden.

Merkst Du was?

Wir beklagen, dass unser Fach nicht gesehen wird. Und sehen uns innerhalb des Fachs gegenseitig nicht.

Ich sag das nicht, um jemandem etwas vorzuwerfen. Ich kenne beide Seiten und ich hab beide Perspektiven selbst gehabt. Ich sag es, weil ein Fach, das intern gespalten ist, nach außen nur schwer mit einer Stimme sprechen kann.

Der Gegenbeweis kommt aus dem eigenen Fach

Und jetzt zu dem Punkt, der mich am meisten überzeugt hat, weil er zeigt, dass das Ganze eigentlich nichts mit unserem Fachgebiet zu tun hat.

Schau dir die interventionelle Radiologie an.

Dieselbe Facharztausbildung. Dieselbe Fachgesellschaft. Dieselben Bilder.

Und ein völlig anderer Status im Haus.

Interventionelle Radiolog*innen sind sichtbar. Sie stehen in der Angio. Sie sehen Patienten vorher und nachher. Sie klären auf. Sie stellen eine Indikation und tragen die Konsequenz. Sie sitzen in Boards, weil ohne sie nicht geplant werden kann. Sie werden angerufen, mit Namen.

Und, Überraschung, sie werden auch als Klinikerinnen wahrgenommen.

Es liegt also nicht daran, was wir können. Es liegt daran, wo wir im Behandlungsweg auftauchen.

Wer eine Indikation stellt und eine Konsequenz trägt, ist im Entscheidungsprozess drin. Wer ein Dokument produziert, das andere später lesen können (wenn sie wollen), ist es nicht.

Und das ist eigentlich eine gute Nachricht. Denn wann wir im Behandlungsweg auftauchen, ist kein Naturgesetz. Das ist über Jahre so gewachsen, und es lässt sich auch wieder ändern.

Subspezialisierung und Austausch bedingen einander

Und damit sind wir bei etwas, über das ich hier im Podcast und auf LinkedIn schon öfter gesprochen hab, das hier aber eine neue Seite bekommt.

Ich halte Subspezialisierung für zwingend. Nicht als Karriereoption, sondern als Überlebensfrage unseres Fachs. Die klinischen Disziplinen haben sich längst subspezialisiert. Wer ihnen als Generalist gegenübersitzt, der von allem ein bisschen weiß, kann fachlich schlicht nicht mitreden.

Und wer nicht mitreden kann, wird auch nicht gefragt.

Soweit war ich bisher. Was mir aber erst beim Nachdenken über die Sichtbarkeit klargeworden ist:

Das geht auch andersherum.

Subspezialisierung funktioniert nämlich nur im Austausch mit der klinischen Disziplin. Du kannst Dir nicht allein vor dem Bildschirm eine Spezialisierung aneignen. Du brauchst die Fragen, die die Kollegen tatsächlich haben. Du musst wissen, welche Information ihre Entscheidung ändert und welche sie nicht interessiert. Du brauchst die Rückmeldung, was im OP gefunden wurde, wie der Verlauf war, ob Deine Einschätzung getragen hat.

Ohne diesen Austausch kannst du sehr viele Fälle sehen und trotzdem nicht wissen, worauf es bei ihnen ankommt. Du kennst die Bilder. Du kennst nicht die Entscheidungen, die daran hängen.

Das heißt: Sichtbarkeit und Subspezialisierung sind kein Nacheinander, sondern ein Kreislauf.

Wer subspezialisiert ist, wird eher gefragt. Und wer gefragt wird, kann sich erst richtig subspezialisieren.

Das eine geht nicht ohne das andere. Und das gilt in der Klinik genauso wie in der Niederlassung, wo der Austausch eben nicht über Konferenzen läuft, sondern über die Zuweiser.

Was kannst du tun?

Der Kreislauf, den ich beschrieben hab, lässt sich nur an einer Stelle unterbrechen, und das ist die eigene. Nicht weil das gerecht wäre. Sondern weil es die einzige Stelle ist, an der man überhaupt etwas tun kann.

Das gilt überall, egal wo Du arbeitest:

Ruf an, wenn ein Befund etwas ändert. Nicht bei jedem Befund, das schafft niemand und das verlangt auch niemand. Aber bei dem einen am Tag, bei dem die Entscheidung kippt. Zwei Minuten Telefonat schlagen jedes Dokument, und der Mensch am anderen Ende merkt sich das.

Frag nach, was aus Deinen Fällen geworden ist. Das nützt doppelt. Du lernst etwas, und Du baust eine Beziehung zu jemandem auf, der Dich danach vielleicht eher mal anruft.

Und sag Deinen Namen. Klingt lächerlich klein. Ist es nicht. Der Unterschied zwischen der Radiologie und einer Person, mit der man gesprochen hat, ist der Unterschied zwischen einer Abteilung und einer Kollegin.

In der Klinik kommt dazu:

Geh in die eine Konferenz, die für Dich am meisten bringt. Nicht in alle. In eine. Wer regelmäßig am Tisch sitzt, wird irgendwann vorher gefragt. Das dauert Monate, aber es funktioniert.

In der Niederlassung sieht das anders aus, weil es diese Konferenz nicht gibt.

Da ist der Zuweiser das, was in der Klinik die Konferenz ist.

Die Beziehung zu ihm ist der einzige Kanal, über den Austausch überhaupt entstehen kann. Und sie entsteht nicht von allein. Ein Anruf bei einer schwierigen Fragestellung. Eine Rückfrage zur Indikation, bevor untersucht wird. Eine Fortbildung für die Zuweiser, in der Du zeigst, was Deine Bildgebung leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.

Und wenn Du in der Niederlassung Verantwortung trägst, ist das keine Frage der Haltung, sondern eine Rechnung.

Das Gespräch mit dem Zuweiser ist nicht abrechenbar, das stimmt. Aber es ist auch keine Wohltat, sondern die einzige Investition in die eigene Zuweiserbindung, die es gibt. Wer angerufen wird, weil man ihn kennt, bekommt die nächste Zuweisung. Wer nur ein Befund im System ist, ist austauschbar, sobald jemand anders schneller oder günstiger ist.

In dieser Logik ist die Zeit für ein Telefonat kein Verlust, sondern der billigste Vertrieb, den eine Praxis hat.

Das Gleiche gilt für das Patientengespräch. Es ist das Einzige, was eine radiologische Praxis für Patientinnen und Patienten unterscheidbar macht.

Und jetzt der Einwand

Und jetzt sag ich das, was Du beim Zuhören gerade gedacht hast. Ich hör ihn nämlich schon, diesen Satz.

Schön und gut. Und wann genau soll ich das alles machen?

Ich kann mich nicht mit einer vollen Befundungsliste in eine klinische Konferenz setzen. Ich hab keine Zeit, hinterher anzurufen und zu fragen, was aus dem Fall geworden ist. Die Liste muss leer werden. Das ist die Aufgabe, an der ich gemessen werde.

Und dieser Einwand ist vollkommen berechtigt. Ich will ihn gar nicht wegdiskutieren.

Ich glaub sogar, dass sehr viele Kolleginnen und Kollegen genau das gern täten. Die wollen sich entwickeln. Die hätten gern Rückmeldung, was aus ihren Befunden geworden ist. Das ist keine Frage des Wollens.

Es ist eine Frage der Vergütung.

Wir werden für die technische Leistungserbringung bezahlt. Für die Untersuchung. Nicht für die Qualität des Befundes, und schon gar nicht für das Gespräch darüber.

Ein Anruf beim Zuweiser taucht nirgends auf. Die Teilnahme an einem Board taucht nirgends auf. Die halbe Stunde, in der jemand einen komplizierten Fall gemeinsam mit dem Kliniker durchgeht, taucht nirgends auf.

Das heißt: Unser Vergütungssystem ist nicht darauf ausgelegt, dass Radiologinnen und Radiologen kommunizieren. Es ist darauf ausgelegt, dass sie produzieren.

Und deshalb ist die Unsichtbarkeit unseres Fachs kein Verhaltensproblem. Sie ist in das System quasi fest eingebaut.

Ich wiederhole das an dieser Stelle bewusst, weil es der Punkt ist, an dem sich in unserem Fach fast alles entscheidet. Solange Durchsatz bezahlt wird und Expertise nicht, wird jede Empfehlung zur Präsenz eine Empfehlung bleiben, die Menschen in ihrer Freizeit umsetzen.

Was sich ändern muss, ist deshalb nicht in erster Linie unser Verhalten, sondern der Wert, den das Einbringen radiologischer Expertise hat. Solange sie nichts kostet und nichts einbringt, wird sie auch nicht eingefordert.

Und wenn sich das nicht ändert, verlieren wir Leute. Vor allem aber gewinnen wir keine mehr. Kaum etwas zermürbt so wie das Gefühl, dass die eigene Arbeit im System versickert. Und niemand entscheidet sich für ein Fach, das er im Studium nie jemanden ausüben sieht.

Schluss

Ich hab am Anfang gesagt, dass ich bei den meisten meiner Befunde nicht weiß, ob sie jemand gelesen hat.

Und ich hab lange gedacht, das sei etwas, das mir passiert.

Es fängt aber nicht damit an, dass andere uns mehr respektieren. Es fängt damit an, dass wir aufhören, unsere Arbeit für erledigt zu halten, sobald der Befund abgeschickt ist.

Ich würd gern von dir hören: Wann bist du in deinem Haus zuletzt gefragt worden, bevor entschieden wurde? Teil deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!

Bis zur nächsten Episode, bleib neugierig und kritisch!

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